Kurz notiert

Der Dachbodenfund, Teil 2

21. April 2019, Ein Doktor, Schweigen im Walde – und das große Finale.

Der erste Teil dieser Geschichte findet sich hier.

20. Februar 2019 – Ein Anruf, ein Rückruf und ein Doktor.

Eine Quelle meiner bisherigen Informationen galt es aus meiner Sicht nach Möglichkeit aktiv anzuzapfen und in meine Recherchen einzubeziehen. Je mehr fachlichen Sachverstand ich gewinnen konnte, desto besser. Ich beschloss deshalb den direkten Kontakt zu Dr. Jürgen Setter aufzunehmen. Der Scoma-Gründer hatte einerseits in der Firmenchronik seines Whisky-Versandhandels den Namen Dunaverty fallen lassen – andererseits war er zudem schlichtweg eine Whiskylegende, der er sich seit den frühen Siebzigern mit dem Wasser des Lebens beschäftigte und Keeper of the Quaich war.

Ich hinterließ im Versandhandel eine Rückrufbitte für den mittlerweile in den wohlverdienten Ruhestand übergehenden Mann. Und siehe da: noch am selben Tag klingelte mein Telefon. Ich weihte ihn in die Geschichte des Flaschenfundes ein.

Beim Stichwort „Dunaverty“ lachte Dr. Setter direkt auf – waren seine ersten Whiskyimporte direkt von Springbank aus Schottland 1974 doch allesamt als Dunaverty gelabelte Springbanks gewesen, da man nur so den deutschen Springbank-Importeur umgehen und ihn direkt beliefern konnte.

Er bestätigte, dass Dunaverty schlicht ein „schwarzes Label“ für reinen Springbank gewesen sei. Für reinen Single Malt von Springbank. Volltreffer!

Das Ein-Mann-Team bekommt Zuwachs

Dr. Setter zeigte sich sehr interessiert am Flaschenfund und zog mir Stück für Stück mehr Kontext aus der Nase, bis er anbot, gern seinen Teil zur Geschichtsaufdeckung der Abfüllung beizutragen.

Vor allem die Tatsache, dass der Whisky nicht wie damals üblich in einer Dumpy-Bottle von 750 oder 757 ml abgefüllt worden war, sondern in einer verdächtig deutsch aussehenden Grünglasflasche mit der lapidaren „0,7 l“-Prägung auf der Unterseite – während das Label ja „bottled in Scotland“ aussagte, kam ihm seltsam vor.

„bottled in Scotland“, so das Etikett – aber in einer grünen, typisch deutschen 0,7-l-Flasche?
Foto: © Dietmar W.

Auch das Fehlen eines Rückenetiketts mit den schon damals existierenden Pflichtangaben wie Alkoholgehalt, Inhaltsmenge und den Daten des Importeurs machten ihn stutzig: „Was haben wir damals stundenlang diese ollen Labels kleben müssen, das war Pflicht“.

Ich nahm Dr. Setters Angebot zur Mithilfe ohne Zögern an: wenn außerhalb der direkt beteiligten Parteien Springbank und Constructa jemand neutralen Sachverstand beisteuern konnte, dann er. Wir beendeten das Telefonat und ich teilte meinen Arbeitsstand mit ihm.

Schweigen im Walde

Damit würde das Warten und Ausharren nun noch unerträglicher werden: waren es doch nun drei statt zwei angefragte Quellen, aus denen ich mir Erhellendes erhoffte.

20. Februar 2019 – Constructa? Umleitung.

Die Nachforschungen bei Constructa anzustoßen, gestaltete sich zum Hürdenlauf: die in Sachen PR zuständige Ansprechpartnerin der Constructa-Dachmarke würgte meine Anfrage ganz nonchalant ab:

Hallo Herr B.,
bei uns gibt es unterschiedliche Zuständigkeiten für jede Marke. Bitte schauen Sie mal online, wer für Constructa bzw. Neff zuständig ist.

Ein „ich bin raus“, das von Herzen kam – ohne den Aufwand zu betreiben, einen passenden Kontakt im eigenen Haus weiterzureichen. Na Dank auch.

Nun wies Constructa online keinen Pressekontakt aus, während die Constructa-Hotline stoisch auf – ganz genau – Frau Ichbinraus verwies. Ich suchte online weiter – und wurde nach einiger Zeit auf der österreichischen Constructa-Präsenz fündig: dort war eine PR-Ansprechpartnerin in Wien verzeichnet, mit welcher ich zur Abwechslung telefonierte. Die Dame war natürlich nicht für PR bei Constructa Deutschland zuständig, jedoch so nett, mir den nun vermeintlich endlich korrekten PR-Kontakt in München überzuhelfen. Diesen angeschrieben erreichte mich binnen Sekunden ein Autoresponder zurück. Nach Frau Ichbinraus und Frau Wien war Frau Mutterschutzundelternzeit mein nächster Abprall.

Nicht lockerlassen.

Gut, also auf zu Station Vier im Hause Constructa: im Autoresponder von Frau Mutterschutzundelternzeit waren zwei Vertreterinnen benannt, welche ich beide parallel anschrieb. Bei einer der beiden – Ehrensache – folgte ebenfalls nach Sekunden ein bin-derzeit-nicht-im-Büro-Autoresponder mit Verweis auf die bereits mitadressierte, fünfte Kollegin. Auf dieser Dame, der letzten in der Kette, sollten nun meine Hoffnungen ruhen.

Und die waren ehrlich gesagt nicht mehr allzu groß – der ehemalige deutsche Hausgeräte-Hersteller schien nicht mehr als nur ein Label zu sein. Die Verwaltung und alle Personen, mit denen ich in Kontakt kam, gehörten zur „BSH Group“ – die auf ihrer Website erklärte: „Neben den Globalmarken Bosch und Siemens sowie Gaggenau und Neff umfasst das BSH-Markenportfolio die lokalen Marken Thermador, Balay, Profilo, Constructa, Pitsos, Coldex, und Zelmer.“

Constructa war dort nur einer von vielen Stempeln im Regal – neben dem Eiertanz, allein an einen Presse-Ansprechpartner zu gelangen, würde in dem Haus kaum jemand Zugriff auf geschweige denn Interesse an Dokumenten aus dem Constructa-Archiv haben. Aber erstmal abwarten und schauen, ob und wie nun mein letzter Kontakt reagieren würde.

22. Februar 2019 – Constructa? Kaputt.

Immerhin: wenn es etwas vom Tisch zu wischen gilt, ist mancher schnell zur Stelle. Nur zwei Tage später erreichte mich die Antwort meiner fünften Ansprechpartnerin, direkt aus der Abteilung „Marketing Tactical Brands“ der BSH Group. Ein knackiger Zweizeiler, der mir eröffnete:

Wir haben intern diesbezüglich recherchiert, konnten aber keine Informationen zu dem Whisky und der Jubiläumsabfüllung finden.

Ich bedauerte Frau Ichbinraus, Frau Wien, Frau Mutterschutzundelternzeit, Frau Binderzeitnichtimbüro und Frau Marketingtacticalbrands mit meiner Anfrage belastet zu haben – und resignierte. Von Constructa war nichts zu erwarten und ich hakte diese Quelle schweren Herzens ergebnislos ab.

19. März 2019 – Bereit zum Aufgeben. Aber dann tut sich was.

Dreieinhalb Wochen später, in denen ich extrem auf Neuigkeiten gefiebert hatte, ohne dass mich diese erreicht hätten, befand sich meine Laune auf dem Tiefpunkt: bei Dr. Setter von Scoma hatte ich mich am 8. 3. nochmal freundlich in Erinnerung gebracht, jedoch ohne, dass dies seinerseits in Feedback gemündet wäre.

Und Springbank? Ebenfalls Fehlanzeige: auch hier hatte ich Anfang März nochmals an meine unbeantwortete Anfrage erinnert, ohne dass dies eine Reaktion hatte provozieren können.

Constructa war eine Sackgasse, Springbank und Dr. Setter schwiegen sich aus.

Der 19. März nun war ein Tag, an dem es online ordentlich Sturmwind für mich gab, da ein vorhergehender Blogbeitrag von mir in den Whiskyforen sehr kontrovers diskutiert wurde und meine Conclusio auf das einstürmende Feedback dann nochmals für viel (Gegen)Wind sorgte. Kein schöner Tag.

Missgelaunt beschloss ich, nun auch das brach liegende Projekt „Dachbodenfund“ zu beenden – es fand schließlich keinerlei Information den Weg zu mir. Ich griff zum Telefonhörer und sprach mit Dr. Setter bei Scoma. Bevor ich mein Abwinken der Anfrage zum Ausdruck bringen konnte, entschuldigte er sich wortreich für das bisherige Ausbleiben einer Reaktion und fügte hinzu:

Mein Büro liegt im Keller, im ersten Stock steht meine Whiskysammlung und in der steht noch ein Dunaverty, den ich in dieser Sache in Augenschein nehmen wollte. Da ich aber konsequent im Erdgeschoss das Haus verlasse, habe ich es nun Tage und Wochen zwischen Büro und Haustür nicht geschafft, mal nach oben zu gehen und die Flasche herauszusuchen – das will ich nun aber umgehend nachholen.

Dr. Setter, scoma.de

Wow, sieh an, war da also doch noch Glut. Dr. Setter sagte mir zu, spätestens zum Monatsende sein Feedback einzureichen.

„Na wenn das so ist …“, dachte ich mir und griff nach Ende des Telefonats direkt ein zweites Mal zum Hörer, um in Campbeltown bei meinem Ansprechpartner bei Springbank durchzuklingeln. Ich bejammerte, dass meine taggenau einen Monat alte Anfrage samt Nachhaker bis heute leider unbeantwortet blieb – worauf ebenfalls eine Entschuldigung folgte und mir die sofortige Inaugenscheinnahme und Beantwortung meiner Fragen zugesagt wurde. Nochmal wow!

Und siehe da: keine drei Stunden später hatte ich zumindest teilweise, was ich wollte. Über die konkrete Abfüllung lagen bei Springbank leider keine Daten vor:

Unfortunately we can’t give you any further information on this bottling as we very rarely kept records of historic bottlings. Yes, we have bottled whisky under Dunaverty from Eaglesome Ltd. Eaglesome Ltd was the company name used for various bottlings we done through the company.

Grant MacPherson, Springbank Distillers & Mitchell’s Glengyle Ltd

Aaaaber auf die zweite, viel entscheidendere Frage, ob denn Dunaverty per se reiner Springbank Single Malt und kein Blend sei, folgte eine sehr erfreuliche Antwort:

Dunaverty was a trademark used by us many years ago. To the best of my knowledge they all were pure Springbank Single Malt Whisky.

Grant MacPherson, Springbank Distillers & Mitchell’s Glengyle Ltd

Uuuuh, mein Puls stieg augenblicklich. Damit bestätigten alle ausgehobenen Quellen von Serge Valentin über Dr. Setter bishin zu meinem Kontakt bei Springbank widerspruchsfrei die erfreulichste aller möglichen Annahmen: Dunaverty war astreiner Springbank Single Malt. Hammer!

Ich kontaktierte das Besitzerehepaar der Flasche und vereinbarte für den Abend einen Termin, um sie auf den neuesten Stand zu bringen und nachzuhören, welche der möglichen Entscheidungen, was mit der Flasche nun zu tun sei, sie unter diesem Eindruck wohl träfen …

19. März 2019, abends – Entscheidungen.

Dietmar und seine Frau ließen sich von mir updaten und standen nun vor der Wahl, die Flasche, die sie nicht weiter lagern wollten, in eine Auktion zu geben oder anderweitig zu veräußern.

Das Prinzip der Online-Auktion sagte ihnen nicht wirklich zu, auf ein Risikospiel zwischen „die Auktion dümpelt herum“ und „die Flasche geht durch die Decke“ wollten sie sich nicht einlassen. Auch machten sie mir klar, dass sie keine Unsummen für die Flasche erwarteten. Wir vereinbarten, in den nächsten Tagen nochmals darüber zu sprechen und vertagten uns.

Auf der Fahrt nach Hause kam mir dann DIE Idee: es sollte keine Auktion sein, sondern ein Festverkauf? Und es ging den beiden nicht um Mondbeträge? In anderthalb Wochen fand am Bodensee ein Treffen von Whiskyverrückten statt, an welchem ich teilnehmen würde. Wie wäre es denn, dort eine Lesung zu veranstalten? Sprich die ganze Geschichte des „Dachbodenfunds“ exklusiv vorab zu erzählen und am Ende ganz unvermittelt *tataa* die besagte Flasche aus dem Hut zu ziehen, um sie mit den dort anwesenden Whiskynerds zu teilen? Das musste ich Dietmar und seiner Frau vorschlagen …

21. März 2019 – Finales vom Doc

Nur zwei Tage darauf schlossen sich erfreulicherweise zwei letzte Wissenslücken für mich: Dr. Setter schrieb mir, dass er seinen noch vor 1977 abgefüllten Dunaverty in seiner persönlichen Sammlung gefunden habe, den er damals noch in Studienzeiten importiert hatte. Diese Abfüllung hatte wie auch die drei im Internet bekannten Dunaverties eine Alkoholstärke von 43,0 Vol.-%, die zu der damaligen Zeit für Springbank übliche Alkoholstärke. Mithin sollte auch die Fundflasche in eben dieser Stärke abgefüllt worden sein – alles andere wäre sehr verwunderlich.

Und auch auf das Rätsel um die untypische, deutsche Grünglasflasche lieferte Dr. Setter einen überzeugenden Reim:

Für mich sieht das nach einer Abfüllung in eventuell vom Auftraggeber gelieferten Flaschen aus, denn schon damals wurde in bei Springbank in der „dumpy bottle“ oder in der schlanken Standardflasche abgefüllt. Ich habe aber auch Springbank in einer Flasche, die einer flachgepressten Birne ähnelt.

Dr. Setter, scoma.de

Sieh an: eine Sonderabfüllung, konfektioniert aus Deutschland heraus. Allein die spezielle „bottled for Constructa“-Wachsversiegelung machte das nur logisch – hier war für den Hausgerätehersteller etwas besonders Aufwändiges gestaltet worden – in Deutschland. Sprich man hatte die Ausstattung aus Flasche, Etikett und Schmucksiegel in München ersonnen, die grünen Flaschen wurden nach Schottland geschickt und dort befüllt, während die Finalisierung wiederum in Deutschland vorgenommen wurde. Zack: schon hatte man Springbank in einer ganz ungewöhnlichen Flasche.

Sehn’se: auch ohne Hilfe von Constructa fanden sich die letzten Puzzlestücke so von selbst.

Ein Angebot. Ein Handschlag.

Ich schloss meine Überlegungen bzgl. eines Angebots für die Flasche dahingehend ab, alsdass ich schlicht die magische Steuerfreigrenze von 600 € als Limit anpeilte: ich bot Dietmar und seiner Frau 599 € – mit der Aussicht, diese ohne weiteren Aufwand und garantiert in die Hand zu bekommen, ohne dass Gebühren, Steuern usw. das Ganze noch beeinflussen würden. Noch am selben Abend nahmen die beiden das Angebot an und ich die wertvolle Flasche entgegen. Ab dem Moment freute ich mich auf den großen Schlussakkord, der am Bodensee stattfinden sollte.

29./30. März 2019: Eine Lesung und ihre Folgen

Und so verlaß ich Ende März unsere Geschichte vor einem Publikum, welches wohl mit allem gerechnet hätte – außer einer in eine Raritäten-Flaschenteilung mündenden Bloglesung. 😉

Doch der Dunaverty wurde am Ende der Lesung vor aller Augen wie das sprichwörtliche Kaninchen aus dem Hut gezogen und nach 42 Jahren in der Flasche in minutenlanger Kleinarbeit vorsichtig und sachte von Raritätenexperte Bert Hellige (macwhisky) geöffnet:

Die Teilnehmenden der Lesung hatten die Möglichkeit, eines von vierzehn 5-cl-Samples des Dunaverty zum Preis von 43,40 € zu erwerben – diese Möglichkeit war jedoch verbunden mit der Verpflichtung, dieses Sample bis spätestens zum 21. April um 9.30 Uhr (dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags hier im Blog 😉 ) geköpft zu haben und eine Verkostungsnotiz in der Whiskybase dazu anzulegen.

Eines der nur vierzehn Dachbodenfund-Samples wird verkostet – stilecht vor einem alten Fassdeckel aus der Springbank Distillery. – Foto: © Eneloop2009

Und genau damit soll unsere Geschichte enden: Dietmar und seine Frau haben ihre 599 € erhalten. Vierzehn beseelte Geister haben ein einmaliges Sample mit abenteuerlicher Geschichte erhalten. Und der Whisky hat seine Bestimmung erfüllt: er wurde genossen – anstatt nach einer Auktion irgendwo eingelagert und vergessen zu werden.

21. April 2019: Das Ende.

Für uns alle wird die Erinnerung an diesen Whisky nun konserviert: unser Dachbodenfund hat einen eigenen Whiskybase-Eintrag. In diesem werden die Verkostungsnotizen und Eindrücke der Probierenden festgehalten und bleiben dort nachlesbar:

Springbank Dunaverty 25-year-old

Für mich ist dies das schönste aller denkbaren Enden.

Ich danke Dietmar und seiner Frau für das generöse Annehmen meines Kaufangebots. Ich danke Grant MacPherson und Dr. Jürgen Setter für ihre aktive Mithilfe bei der Recherche zu den Hintergründen des Dunaverty. Ich danke allen Whiskyverrückten vom Bodensee, die sich auf Samplekauf und Verkostungsnotiz-Schreiberei eingelassen haben. Oh – und meine nächste Waschmaschine oder mein nächster Gefrierschrank kommen sicherlich nicht von Constructa … 😉

Damit einen schönen Sonntag Euch,
Seb


Nachtrag vom 14. Mai 2019

Moin ihr,
es gibt zwei sehr interessante Entwicklungen, die ich hier noch nachtragen möchte. Zum Einen erreichte mich am 20. April, also kurz vor dem Erscheinen dieses zweiten Teils der Geschichte hier im Blog folgende E-Mail:

Hi Seb, ich heiße Andrea und bin auf der Suche nach Infos zum Dunaverty Scotch der Firma Constructa auf deinen Artikel gestossen. Mein Stiefvater hat mir gerade gestern dieselbe Flasche auf den Tisch gestellt und gemeint, er hätte sie 1976 geschenkt bekommen. (Er war damals Filialleiter der Firma Emil Schürmanns in Köln). Tja, mich würde jedenfalls interessieren, wie deine Story weitergeht. Witziger Zufall, dass du einen so aktuellen Blog dazu geschrieben hast, wenn gerade auch bei mir diese Flasche im Leben auftaucht :-). Liebe Grüße, Andrea

Ich habe Andrea nach dem Erscheinen von Teil 2 unserer Story den Tipp gegeben, die Flasche wahlweise an eine Auktionsplattform einzusenden – und zudem angeboten, sie alternativ mir für 599 € zu verkaufen, um mit nochmals 14x 5 cl eine Flaschenteilung unter Interessierten angehen zu können, die dann Freude daran haben dürfen.

Heute hat Andrea sich dazu gemeldet und mir ihre Flasche für eine Teilung angeboten. Es freut mich sehr, 14 Interessenten nochmal zum Dunaverty verhelfen zu können …

Der Dunaverty von Andrea (im Gegensatz zur ersten Flasche sogar mit Originalkiste):

NOCH EIN Constructa-Whisk(e)y?

Der zweite Grund für diesen Nachtrag: auf whiskyauction.com tauchte in der aktuellen Auktionsrunde ein 25-jähriger Bourbon auf, der ebenfalls zum 25-jährigen Constructa-Jubiläum abgefüllt wurde: hier findet sich die Auktion.

Das Design ist frappierend ähnlich zu dem des Dunaverty – die Vermutung, dass Label, Verpackung usw. der Constructa-Flaschen in Deutschland geplant und umgesetzt wurden, dürfen wir damit wohl als voll bestätigt ansehen.

Und damit schließen wir die „Akte Dunaverty“ nun wieder,
Seb

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