Wissen & Meinungsbeiträge

Immer der Spürnase nach

24. März 2019, Wie sich Whiskyempfehlungen guter Bekannter nutzen lassen.

Moin ihr,
ein Thema, um das ich mich hier im Blog schon mehrfach gedreht habe – in stets ausgesprochen negativer Haltung dazu – sind Verkostungsnotizen. Sei es der Drang, alles mit Punkten und Sternchen bewerten zu müssen oder meine ‚kritische Würdigung‘ *hust* der Aktivitäten von Whisky-Verkostungs-YouTubern.

Damit ich nicht am Ende als der Misanthrop da stehe, der ich vielleicht sogar bin, möchte ich heute eine tatsächlich existierende, positive, anerkannte, geschätzte und von mir für sehr gut befundene Quelle für Geschmacksbeschreibungen mit Euch teilen. Und das, obwohl ich diese Quelle in Eurem Fall gar nicht kenne.

Was nicht geht.

Schreibt irgendwer irgendetwas über Whisky, so ist mir das keine Hilfestellung. Ob jemandes Eindrücke oder Punktebewertungen – mein Sinnesempfinden ist individuell, sodass ich aus den Eindrücken anderer erstmal kaum Gewinn ziehen kann.

Aber.

Da, wo es für mich interessant wird, sind direkte Bekannte im Spiel. Bei meinen mit-regulars aus der Stammrunde weiß ich nach vielen gemeinsamen Tastingabenden, wie wer so ‚tickt‘ und wessen Urteil ich wie einsortieren kann. Und damit öffnet sich auf einmal eine Tür zu Anregungen und Empfehlungen.

Richtig großartig wird so etwas dann, wenn jemand, dessen Geschmack man einzuschätzen gelernt hat, dazu ein hochsensibles Sinnesempfinden verbunden mit einer poetischen Ader sein Eigen nennt. Dieses Glück habe ich abseits der Stammrunde: Christian (online unterwegs als rottendon) schreibt bewundernswerte Verkostungsnotizen.

rottendons Avatar
Foto: © rottendon

Er verharrt teilweise Stunden [im Wortsinne!] über einem Glas Whisky, hält die Zeit und alles um ihn herum an und dekonstruiert so feinfühlig dessen Inhalt, dass seine Beobachtungen von unvergleichlichem Detailgrad sind.

Der Schlüssel

Das heißt nicht, dass ich seinen Geschmack und seine Eindrücke 1:1 teile. Aber das heißt, dass ich weiß, wo wir synchron ticken und wo nicht. Und das ist der zentrale Schlüssel beim Lesen von Notes Dritter.

Ich habe ein paar von Christians Notizen herausgesucht und lade Euch zum Probetauchen ein. Unabhängig von der Tatsache, dass ihr ihn höchstwahrscheinlich nicht persönlich kennt, sind der poetische Reiz und die enorme Detailschärfe seiner Beschreibungen in meinen Augen mehr als stechend, um sich in ein paar ausgewählte seiner uns hier dankenswerter Weise zur Verfügung gestellten Notizen zu vertiefen.

Jeweils unterhalb einer Notiz löse ich auf, um welchen Whisky es sich gehandelt hat.

Hit it!

Legen wir los mit einer Notiz zu einem Whisky, der auf jeden Fall exzellent zu gefallen wusste:

Was diesen Malt ausmacht, sind Integration und Balance. Schon in der Nase zeigt sich eine gewaltige Aromenvielfalt, ohne dass sich zu irgendeiner Zeit irgendetwas störend hervortun würde. Das setzt sich im Mund bis zum Abgang so fort. Fantastisch! Gar nicht so weit entfernt vom perfekten Malt…

Geruch
Sofort nach dem Einschenken unreife Pfirsiche und etwas Gras mit Klebstoff. Nach wenigen Momenten schon wird die Nase wesentlich dichter, der Klebstoff geht, die Pfirsiche werden reifer und eine gehörige Portion Möbelpolitur liegt darüber, wachsig und leicht sauer. Fruchtbowle und Karamellbonbons, leicht buttrig. Nach einer guten halben Stunde Standzeit sind die Pfirsiche zu Kompott mutiert, die Möbelpolitur stark zurückgedrängt und zarte Kräuternoten und Ideen von Bärlauch ergänzen das recht kräftige Bouquet. Blutorangen, etwas Faßsäure, Trockenfrüchte (Datteln) und sogar eine Spur Malz. Bewegung macht die Pfirsiche noch saftiger, bringt einige Spritzer Zitronensaft zum Vorschein und Honig sowie Bienenwachs liegen schwer und süß darunter. Bohnerwachs, staubiger Keller. Satt, süß und fruchtig mit Biss, so würde ich die Nase zusammenfassend beschreiben, dabei präsentieren sich die Noten als harmonisch verbundenes Ganzes, lassen sich aber auch bereitwillig auseinanderdividieren. Nach sehr langer Standzeit wirkt er noch reifer, süßer und saftiger, aber auch die anderen Aromen sind nach wie vor sehr kräftig. Am meisten beeindruckt hier wirklich diese perfekte Integration. Erwärmt kommen tatsächlich noch neue Aromen hinzu, buttrige Fruchtbonbons, Eierkuchen mit Johannisbeergelee, Butterfudge mit Rosinen, unglaublich, was für Assoziationen dieser Malt hervorruft!

Geschmack
Warm, dicht und ölig verbreitet er sich im Mundraum, alle Aromen sind vorhanden, alles ist voll integriert und braucht etwas Zeit, um im Mund um isoliert werden zu können. Erst verschiedene Früchte mit etwas dunklem Honig, dann kommen die Kräuternoten, das Fass schwebt darüber. Pfeffer, angenehm dunkle, malzige  Süße, definierte Kräuter, Gewürze, einfach sensationell.

Abgang
Auch im Abgang ist noch alles vorhanden. Langsam klingt er wärmend ab, zunächst mit Schwerpunkt auf herben Kräutern und einer Prise Menthol, dann wird er leicht süß, am Ende bleibt eine Assoziation von Butternußkürbis noch sehr lange präsent.

Speyside Region 1973 TWA

Diese 1973er/1975er Speysider waren und sind auch in meinen Augen schlicht unfassbar leckere Malts.


Zum Ausgleich hier ein völliger Verriss, triefend vor dem Unglauben des Autors über die im Glas erlebte Impertinenz:

Au weia, das Zeuchs ist wirklich übel! Ich habe mir das Sample besorgt, weil ich einen Faible für abgedrehtes und kontroverses Zeug habe. Zu der Zeit gab es in der Whiskybase nur die drei 90er-Bewertungen, eine 35 und eine 25. Die Motivation für die Ü90 Bewertungen lässt sich, nachdem ich ihn probiert habe, für mich rational nicht erklären, außer vielleicht mit Bezahlung. Selbst wenn man schrägen Kram mag und dem Stoff wirklich etwas abgewinnen kann, ist es doch nicht einmal annähernd ein Whisky und auf gar keinen Fall Ü90. Da polarisiert nichts, der ist einfach nur schlecht. In der Nase am ehesten Gin, im Mund erst schlechter Grappa und die Krönung ist diese faulige Note. Auch für mich eindeutig die rote Laterne!

Geruch
Kümmel, haufenweise Kümmel, etwas Anis und eventuell noch ein paar Botanicals, nichts, was an Whisky erinnern würde jedenfalls. Zahnarztpraxis, alter Abwaschlappen, medizinisch. Nach einiger Standzeit sind hinter dem ganzen beängstigenden Kram auch Spuren von Vanille und Karamell auszumachen, irgendwer schrieb in seinen Notes etwas von kandiertem Kümmel, so etwas könnte es sein. Eine Fruchtnote ist da jetzt auch, angefaulte Pampelmuse. Aber immer wieder Kümmel, etwas Bergamotte vielleicht. Erwärmt deutlich mehr Karamell, es kommen jetzt angegammelte Obstnoten auf, die tatsächlich an manchen Speysider erinnern und sogar ein paar Beeren kann man mit hereininterpretieren. In Verbindung mit Kümmel und Co. wirkt das Ganze aber auf mich eher abstoßend, als hätte man Kümmel- mit Früchtetee zusammengemischt. Wie Gin wirkt es jetzt halt nicht mehr, wie Whisky aber auch nicht.

Geschmack
Ach Du Schande, ist das grausam! Erst ist er scharf, dann kurz süß, dann wirkt er wie verfault. Das Ganze – erwartungsgemäß – mit Kümmel und Anis. Das Mundgefühl ist dabei leicht ölig. Im Zweiten Schluck ist er nicht ganz so grausam, da er im ersten den Mundraum schon erfolgreich betäubt hat. Nach hinten wirkt er zudem noch metallisch und eine Brennspiritusnote kann er auch nicht verstecken.

Abgang
Im Abgang wird er dann tatsächlich noch süß mit einer deutlichen Anisnote im betäubten Rachen, Salmiakpastillen. Definitiv noch das beste, bzw. am wenigsten schlimme an dem Gesöff, dabei ist er eher kurz. Gut!

Irish Diamonds 2005 AC

Haha, an den Whisky kann ich mich ebenfalls noch lebhaft erinnern. Unsäglich, der wohl schlimmste Dram meines Lebens.


Schnell zurück zu etwas fraglos Erfreulicherem:

Also der braucht wirklich viel Zeit, eine halbe Stunde reicht da nicht, dann ergibt sich aber ein volles, vielschichtiges Aromenfeuerwerk, das in sich auch noch sehr stimmig und hervorragend ausbalanciert ist. Ich habe jetzt schon eine ganze Menge dieser 70er Jahre Speysider probiert, das hier ist einer der richtig guten.

Geruch
Gleich nach dem Einschenken etwas alkoholisierte saure Birne und ein Hauch Klebstoff. Nach wenigen Momenten schon dichter und mit mehr Säure, der Klebstoff ist verschwunden. Dennoch wirkt das Ganze unnatürlich. Nach ca. einer halben Stunde Standzeit liegt zunächst viel Möbelpolitur im Glas. Ein paar Datteln und ein Hauch Knoblauch sind zu finden. Bewegung bringt karamellisierte Mango und Orangenschalen sowie eine Idee Minze. Reife Äpfel und Bienenwachs, Birnen und Majoran. Überhaupt Gewürze und wieder Möbelpolitur, wann immer er Zeit hat sich zu setzen. Zwischendurch kurze Anflüge von Zuckerwatte und die anfangs doch recht verhaltene Nase wirkt jetzt deutlich intensiver. Sehr komplex, nur mit viel Mühe zu sortieren, vor allem das Zusammenspiel von fruchtigen und auf der anderen Seite den immer wieder kurz aufblitzenden deftigen sowie krautigen Noten ist fesselnd und animiert dazu, immer wieder zu suchen und zu analysieren. Nachdem er wirklich lange atmen durfte, bietet sich ein verflochtenes, dichtes und gut integriertes Bouquet reifer gelber, auch tropischer Früchte, Zitrusaromen (Blutorange und Kumquat), Trockenkräutern und in Nuancen tief vergraben alten Fassaromen, feuchter Keller, Möbelpolitur, staubige Bücher und abgenagter Appelgriepsch. Erwärmt geht die Säure kurzfristig etwas zurück und er wirkt insgesamt älter, dabei sind jetzt auch die typischen Bourbonfass Noten von Karamell und Vanille vorhanden, aber alt halt.

Geschmack
Wunderbar komplex auch im Mund, kräftig süß mit Akazien- und Tannenhonig, dazu eine schöne Kräutermischung, ein verrücktes, nicht wirklich zu fassendes Fruchtpotpourri und eine Prise schwarzer Pfeffer. Nach hinten werden die Kräuter zunächst stärker und wandeln sich dann zu leicht gesüßtem Mokka, je mehr die Tannine in den Vordergrund treten. ‎Der Antritt ist dabei butterweich, das Mundgefühl angenehm ölig.

Abgang
Im insgesamt ziemlich langen Abgang wärmt er eine Weile nach, hat eine kurze Spitze von etwas Menthol und verwöhnt dann mit edler Zartbitterschokolade sowie Milch mit Honig, und das extrem lang.

Speyside Region 1973 W-F

Auch diesen Whisky durfte ich mal ins Glas nehmen und war restlos begeistert. Die Knoblauch-Assoziation übersteigt meine Wahrnehmungsfähigkeit dann doch (glücklicherweise 😉 ) – ansonsten konnte ich aus dieser Notiz einiges mitnehmen.


Abschließend hier noch ein in meinen Augen besonders interessanter, zweiteiliger Vergleich zweier ganz eng verwandter Abfüllungen:

Er scheint zwar etwas jung zu sein, jedenfalls hat er nicht die Komplexität eines länger gereiften Malts, allerdings sind Balance und Integration hier mustergültig. Der Alkohol hat aus meiner Sicht eine angenehme Trinkstärke, was alleine schon zeigt, wie dünn die Handelsversion ausfallen musste, schließlich fehlen dort satte 8,5%! Waren im letzten Jahr beim Ardbeg Perpetuum die zwei Prozent schon deutlich spürbar, so kann man hier bei der verdünnten Version nur noch schwer auf die Herkunft schließen. Meiner Meinung nach geht man hier bei Ardbeg den völlig falschen Weg. Lieber nochmal mit dem Preis etwas höher gehen und dafür weniger Flaschen an den Markt bringen, dafür aber ein wirklich gutes Produkt, welches auch den Ruf der Brennerei ehrt, das wäre der Königsweg. Aufwachen!

Geruch
Von Beginn an wesentlich definierter als die verdünnte Version, viel Pfirsichsaft und salzige Kräuterlake. Auch dieser trocknet genauso schnell ab und wird ebenso mineralisch. Und analog wird auch dieser nach Standzeit wieder süß. Im Vergleich zur verdünnten Version auch hier wesentlich definierter und kräftiger, wieder Pfirsiche, kandierte Aprikosen, hier deutlich weniger Granit, die Zitrusnoten sind dafür etwas prägnanter, Salz, Bimsstein und Jod. Die Nase ist viel kompletter als die der verdünnten Version. Auch hier harmonisiert sich die Nase immer weiter, die Integration der Aromen ist beinahe perfekt. Erwärmt wird das Ganze auch hier kräftiger, süßer und abgerundeter. Hier entwickelt sich eine harmonische Kombination aus Rauch einer offenen, mit Kohle beheizten Feuerstelle, leicht angesengten Marshmallows und floralen Obertönen, klingt als Kombination etwas schräg, wirkt aber völlig harmonisch.

Geschmack
Im Gegensatz zum Verdünnten ein angenehmer Antritt und ein schönes, öliges Mundgefühl. Geschmacklich deutlich voller, dabei auch hier eine Andeutung von Sherryfruchtigkeit, eine gute Portion Tannenhonig, auch hier Tannine gleich vornan, das Menthol fehlt hier. Dafür findet sich hier eine angenehme, leicht salzige Rauchnote, die bei der Handelsversion wegverdünnt wurde.

Abgang
Der Abgang ist hier auch deutlich länger, dabei auch von völlig anderem Charakter. Mentholfrei geht er hier langsam, anstatt herb aschig eher recht süß und warm mit einer winzigen Prise Salz. Der Rauch ist spürbar, aber ebenfalls wärmer und nicht aschig.

Ardbeg Dark Cove

Ardbeg bringt seine jährlichen Special Releases in zwei Varianten, einmal (nahezu) fassstark für das „Ardbeg Committee“ sowie einmal auf Trinkstärke verdünnt für das gemeine Volk auf den Markt. Diese Notiz bezog sich auf die Committee Variante.


Und hier folgen Christians Eindrücke zur normalen Handelsversion:

Hat er mir bei der Ardbeg Night im ersten Moment noch sehr gut gefallen, so ist er im gestellten Setting im direkten Vergleich zur Committee Version eine herbe Enttäuschung. Die Nase wirkt dabei noch am ähnlichsten, im Mund trennen die beiden Welten. Dennoch gefällt er mir besser als der letztjährige Perpetuum, die Richtung scheint prinzipiell zu stimmen, nur das Verdünnungskonzept sollte man hier wirklich überdenken!

Geruch
Ein Parallelvergleich von Committee und Retail Variante
Beginnt fast rauchfrei mit nacktem Granit und süßem Karamell. Wird schnell trockener und mineralischer. Etwas Standzeit macht das Ganze dann wieder deutlich süßer. Karamell, etwas feuchtes Gestein, Zitronenschale, nach wie vor kaum Rauch. Mit viel Phantasie sind da vielleicht auch ein paar Trockenfrüchte unter dem Karamell. Im direkten Vergleich zur Committee Version wirkt er dünn und langweilig. Das Aromenspektrum ist äußerst überschaubar. Erwärmt wird das Ganze dann etwas kräftiger, süßer und abgerundeter. Die mineralischen Noten gehen deutlich zurück, ebenso wie die Zitrusnoten, erstmals ist der Rauch etwas stärker spürbar, er erinnert dabei an einen Teerkocher. Die Süße wird zunehmend dunkler und dabei auch etwas fruchtiger.

Geschmack
Etwas schwachbrüstig im Antritt, von der Konsistenz her eher dünn, kann er geschmacklich doch voll überzeugen. Etwas dunkle Sherryfrüchte, von vornan bereits mit Tanninen versetzt, ein Hauch Menthol und eine gute Portion Tannenhonig, das alles schön integriert.

Abgang
Der Abgang ist nicht allzu lang, aber auch nicht unbedingt kurz. Zunächst wird für einen kurzen Moment das Menthol nochmal deutlicher, bevor er leicht herb und aschig ausklingt.

Ardbeg Dark Cove

Was mich an diesem Doppelreview begeistert, ist die laborartige Präzision, mit der die beiden Kandidaten verglichen und unterschieden werden.


Ich mag diese Beschreibungen sehr und kann für mich viel daraus ziehen sowie nachempfinden. Viele seiner Notizen hat Christian hier veröffentlicht.

Ein Schlusspunkt

Die Kernaussage, um die es mir heute geht: genießt Whisky mit guten Freunden und Bekannten. Tut ihr das oft genug, so werdet ihr ein Gefühl dafür bekommen, wie sie gemeinsam probierte Drams im Unterschied zu Euch selbst wahrnehmen. Mit diesem Wissen um Verbindendes und Abweichendes lassen sich (ganz im Gegensatz zu den Einschätzungen Fremder) hervorragend Empfehlungen (und wenn es sein muss, auch Warnungen 😉 ) austauschen.

In der Hoffnung, dass auch ihr solche Spürnasen um Euch habt und um sie wisst,
Seb

PS: Ich habe rottendons (in den Foren natürlich sehr klein aufgelöstes) Avatarfoto immer für eine einsame Mohnblume an einem Strand gehalten. Oben im Beitrag sehr ihr es in voller Auflösung – und damit auch, dass es sich um eine Tulpe auf einem gepflügten Acker handelt. Ich habe Christian gefragt, wie das Foto entstand:

Das war eine lustige Geschichte, ich wollte meine Frau – großer Tulpenfan – mit einer Fahrt nach Holland zu den Feldern überraschen, hab den Tulpenkalender im Internet verfolgt, dann passte alles, der Kalender sagte gut, Zeit hatten wir auch, und dann: Zu spät! Alles schon geerntet. Ein rotes Feld haben wir am Schluss auch noch gefunden, aber das Bild war das Highlight der Reise! Das Bild kann für so vieles stehen, einerseits einfach die Natur, die bekanntlich immer siegt, aber eben auch symbolisch, z. B. für den einen Whisky auf dem Acker der Langeweile. 😀

rottendon über die Entstehung seines Avatar-Fotos

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